
Bruker Alicona wird auf der AMB in Stuttgart seine Lösungen für die präzise Messung und Qualitätskontrolle von Schneidwerkzeugen präsentieren. Zu den Highlights der Ausstellung gehören das neue FocusX, die Neuerungen in der Software MetMaX und die Automatisierungsmöglichkeiten rund um das Round Tool Alignment.
Das im Januar releaste FocusX von Bruker Alicona bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für die Advanced Focus-Variation. Es soll vor allem durch seine Benutzerfreundlichkeit überzeugen.
Rauheitsmessungen sind kompliziert und erfordern viel Fachwissen, so die gängige Meinung. Dass dies nicht zwingend der Fall sein muss, beweist die ‚One Click Roughness‘-Funktion des FocusX. Sie soll die Art und Weise, wie Rauheitsmessungen durchgeführt werden, verbessern. Mit nur einem Klick können Benutzer eine vollständige Rauheitsanalyse auf der Oberfläche eines Werkzeugs durchführen. Dies spart nicht nur Zeit, sondern minimiert auch die Fehleranfälligkeit, die bei manuellen Messungen auftreten kann.
Die neueste Version der MetMaX-Software bringt Verbesserungen und neue Funktionen, die die Messprozesse noch effizienter und genauer machen sollen. Zu den Neuerungen gehören: Verbesserung für PMI Oberflächenprofil und CAD Abweichung, ein neues Konzept für Labels, eine erweiterte Automatisierung und eine intuitive Benutzeroberfläche.
Das Round Tool Alignment von Bruker Alicona ist ebenfalls seit dem Software-Update verfügbar. Der Bediener plant direkt am CAD des Werkzeugs die interessanten Messpositionen für die Kantenverrundung. Der nächste Schritt ist das Einspannen des Bohrers und das Go für die Messung. Eine automatisierte Routine des Sensors erkennt die Orientierung des Werkzeugs und richtet dieses zu den CAD-Daten aus. Möglich macht dies die Kombination aus optischem Sensor, dem automatisierten Objektivrevolver und der Softwareintelligenz, um die Ausrichtung der Schneide zu bestimmen. Im Anschluss erfolgen die 3D-Messungen und die Auswertungen der Kantenverrundung entsprechend der am CAD definierten Positionen. Ungenauigkeiten, die durch Einspann-Unterschiede entstehen, werden so vermieden.

















