
Gleitgewindetreibe neigen bereits ab einer Winkelfehlstellung von 100µRad oder einem Parallelversatz von Mutter und Schlitten zu einer deutlichen Verschlechterung in ihrem Laufverhalten. Das kann zu Schwergängigkeit, erhöhtem Verschleiß und letztendlich zum Ausfall des tribologischen Systems führen. Daher muss beim Einbau eines Gleitgewindetriebs in eine Baugruppe besonders auf Genauigkeit geachtet werden. Um diese Arbeit zu vereinfachen, hat Feinmess Suhl den Flex-Trieb konzipiert. Durch die Kapselung der Mutter und das Anbringen von Ausgleichselementen werden mögliche Schieflagen oder Parallelversätze neutralisiert, sodass bei der Mutternmontage ohne großen Aufwand eine sehr hohe Genauigkeit erreicht werden kann. Die Produktlinie für hochgenaue Anwendungen gibt es mit gehärteter und geschliffener Spindel, einem metrischen ISO-Gewinde mit einem Flankenwinkel von 60° oder einem Trapezgewinde, mit bis zu vier Gängen sowie verschiedene Lagerausführungen. Die Spindel ist mit einem Nenndurchmesser zwischen 3 und 12mm, einer Steigung von 0,2 bis 5mm und einer Länge von 70 bis 310mm erhältlich.

















