
Die nahtlose Anbindung von sensorspezifischen Daten an Dienste wie Asset Monitoring ist eine zentrale Herausforderung in modernen Anlagen. Der IO-Link-Master mit integrierter REST API-Schnittstelle ermöglicht eine schnelle und effiziente Datenbereitstellung für die weitere Verarbeitung.
Immer mehr Dienste laufen außerhalb der Steuerung, sei es lokal auf PCs oder als cloudbasierte Anwendungen, beispielsweise in AWS. Diese Monitoring-Tools überwachen Sensor- und Aktordaten oder übertragen Informationen zur OEE-Berechnung in ERP-Systeme. Die Verarbeitung von Datenanalysen, insbesondere unter Einsatz von KI, erfolgt zunehmend außerhalb des Automatisierungssystems und wird im Rahmen des IIoT zusammengefasst.
Der IO-Link-Master fungiert als schlanker Datenserver, der über seine IP-Adresse von IT-Anwendungen direkt angesprochen werden kann. Die Kommunikation erfolgt über HTTP-Anfragen, wobei die Daten in leichtgewichtigen JSON-Objekten bereitgestellt werden. Unterstützt durch die IODD (IO Device Description) sind die Daten semantisch beschrieben und einfach interpretierbar.
Die praktische Umsetzung dieser Anbindung wird auf dem PI-Gemeinschaftsstand auf der Hannover Messe demonstriert. Ein Raspberry-Kleincomputer steuert eine Füllstandssteuerungsaufgabe und kommuniziert dabei unabhängig von den IO-Link-Mastern mit den Sensoren über die JSON-REST API.

















