
Die Pöppelmann Gruppe errichtet eine hochmoderne Produktionshalle für den Geschäftsbereich Kapsto. Die Halle 43 zur Herstellung von Schutzkappen und -stopfen aus Kunststoff für die Industrie markiert die größte Investition der Firmengeschichte. Sie ist ein Beispiel für zeitgemäße Produktion und digitale Transformation. Hier soll zukünftig ein Großteil der Kapsto Produktion stattfinden, u.a. Schutzlösungen für das E-Mobility-Segment. „Wir haben uns die Aufgabe gestellt, die Produktionsbedingungen und Kommunikationswege effizienter zu gestalten und gleichzeitig für die weitere Entwicklung des Standortes Lohne zukunftsfähige Perspektiven auf einem neuen Produktivitätslevel zu eröffnen“, meint Torsten Mairose, Projektleiter des Bauvorhabens bei Pöppelmann.
Die neue Halle mit rund 16.500m² Grundfläche und 23.400m² Geschossfläche ist auf die Anforderungen der Zukunft ausgerichtet: Für die Produktion von Kappen und Stopfen aus Kunststoff steht Pöppelmann Kapsto eine hochmoderne Ausstattung aus FTS (Fahrerlosen Transportsystemen) und einem automatisierten Kleinteilelager (AKL) zu Verfügung. Die Halle 43 zeichnet sich durch ergonomische Arbeitsplätze, kurze Laufwege und ein modernes Büro- und Interaktionskonzept aus. Soweit es nach aktuellem Stand der Technik möglich ist, wird für die Energieversorgung des Gebäudes auf den Einsatz fossiler Rohstoffe verzichtet, z.B. durch eine großflächige Photovoltaik-Anlage zur Stromerzeugung mit erneuerbaren Energien. Planung und Umsetzung erfolgen nach den Maßgaben der Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB), nach denen die Halle auch zertifiziert wird. So steht für diesen Bau die ökologische, ökonomische und soziokulturelle Qualität des Gebäudes im Fokus.

















