
Die aktuelle Studie ‚Spotlight Zukunft 2024‘ zeigt, dass drei von vier Unternehmen sich zu einem umweltverträglicheren Handeln gedrängt fühlen. Um den Wünschen der Stakeholder möglichst schnell gerecht werden zu können, müssen die Unternehmen nach eigener Aussage bei der Erfassung und Aufbereitung ihrer Daten noch deutlich zulegen. Im Auftrag des PLM-Anbieters Aras wurden 835 Experten auf Führungsebene in den USA, Europa und Japan befragt.
Bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele spielen die sogenannten drei Rs eine zentrale Rolle: Reduce, Reuse, Recycle. So hat bei 83 Prozent der befragten Unternehmen der geringere Verbrauch von Rohstoffen, Materialen und Produkten bereits hohe Priorität. Zudem setzen schon rund 70 Prozent der Unternehmen auf den Einsatz von Gebrauchtmaschinen, den Umbau bestehender Anlagen sowie die Rückführung von Materialien und Werkstoffen in den wirtschaftlichen Kreislauf. Interessant: Mit 78 Prozent (Reduce), 57 Prozent (Reuse) und 65 Prozent (Recycle) bilden die Industriebetriebe der DACH-Region im internationalen Vergleich eher das Schlusslicht.
Noch erschweren zahlreiche Lücken in der Datenauswertung vielen Unternehmen den Weg zu mehr Nachhaltigkeit: 74 Prozent der Studienteilnehmer beklagen, dass ihnen Daten (z.B. von Lieferanten) fehlen, in 72 Prozent der Unternehmen mangelt es an der entsprechenden Datenaufbereitung, und 67 Prozent der Befragten räumen ein, dass ihnen schlichtweg die Fähigkeiten fehlen, die vorhandenen Daten zu verarbeiten.

















