
An der Ostschweizer Fachhochschule (kurz: OST) gehen Wissenschaftler und Ingenieure der Frage nach, wie alltägliche Herausforderungen und Hindernisse für Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung mittels Technik überwindbar gemacht werden können. Faulhaber unterstützt und sponsort diese Arbeit seit über sieben Jahren.
Wissenschaftler, Ingenieure und Zivildienstleistende beschäftigen sich mit Technologien und Lösungsansätzen, die Inklusion ermöglichen. Stolz blicken die Enhanced Teams, die 2015 ins Leben gerufen wurden, bald auf 10-jähriges Bestehen.
Silvia Rohner, Teamleiterin des MedTech Lab der OST, hat das Projektmanagement inne: „Für mich persönlich ist die Inklusion sehr, sehr wichtig. Ich glaube, wir müssen als Gesellschaft unseren Personen mit einer Lähmung die Technologie mitgeben, dass sie vollständig im Alltag teilhaben können. Und das unterstützen wir damit, dass wir einfach die Grenzen der Technologie so verschieben, dass dann Bausteine von dem, was wir entwickeln, tatsächlich etwas bewirken, also eine Verbesserung im Alltag von mobilitätseingeschränkten Personen ermöglichen.“
Das soll auch der Leitspruch der Enhanced Teams widerspiegeln: „Wir erweitern die Grenzen der Technologie, um das Leben von körperlich beeinträchtigten Menschen zu verbessern.“ Ein Ziel, das Faulhaber unterstützt, sowohl finanziell als auch mit leistungsfähigen Antriebssystemen, die für die Projekte benötigt werden.
Silvia Rohner erklärt, wie der Weg von der Idee zum Prototypen aussieht: „Bei uns geht das immer sehr stark von einer Problemstellung aus und da es sich um Assistenzsysteme für Personen mit Behinderungen handelt, gehen wir immer von den Personen mit den Behinderungen aus. […] Und erst dann, wenn wir da ein Konzept gefunden haben, das tatsächlich ein Problem löst und das das auch tatsächlich im Alltag dann einsetzbar wäre, dann beginnen wir mit der technischen Entwicklung.“

















