
Zwei aktuelle Studien des Fraunhofer-Instituts für Chemische Technologie ICT belegen ein erhebliches Energieeinsparpotenzial beim Betrieb von Elektromotoren in Europa. Demnach könnten jährlich rund 140TWh elektrische Energie, etwa fünf Prozent des gesamten EU-Stromverbrauchs, eingespart werden, wenn die Drehzahl von Pumpen, Ventilatoren und Kompressoren bedarfsgerecht über Frequenzumrichter geregelt würde.
Derzeit laufen etwa 50 Prozent der Pumpen und 40 Prozent der Ventilatoren mit konstanter Drehzahl. Besonders bei Frischwasserpumpen liege das mögliche Einsparpotenzial zwischen 18 und 24 Prozent. Ein zusätzlicher Vorteil ist der effiziente Einsatz kleinerer Motoren mit variabler Drehzahl, die laut Studie um fünf bis zehn Prozent sparsamer arbeiten als größere Geräte mit fixer Drehzahl.
Die Autoren der Studien schätzen, dass der verstärkte Einsatz von Frequenzumrichtern nicht nur den Strombedarf signifikant senken, sondern auch die CO2-Emissionen in Europa um etwa 38 Millionen Tonnen pro Jahr reduzieren könnte. Die vollständigen Studien wurden im Auftrag des CEMEP, dem europäischen Verband der Hersteller elektrischer Maschinen und Leistungselektronik, erstellt. ABB ist als Corporate Member im CEMEP vertreten.

















