KHS treibt CO2-Reduktion voran

Kai Acker
Bild: ©Frank Reinhold

KHS setzt sich gemeinsame Klimaziele mit der Konzernmutter Salzgitter AG durch die SBTi. Das Unternehmen verpflichtet sich, kurzfristig bis 2028 die direkten und indirekten Emissionen (Scope 1 und 2) um 36 Prozent zu reduzieren. Zudem sollen die Emissionen aus der gesamten Wertschöpfungskette (Scope 3) um 20 Prozent sinken. „Unsere Verantwortung geht über unsere Werke hinaus. Wir liefern unseren Kunden ganzheitliche Lösungen, die ihre Klimabilanz messbar verbessern“, betont Kai Acker, Vorsitzender der Geschäftsführung von KHS.

KHS hat bereits alle deutschen Standorte vollständig auf Grünstrom umgestellt und verbessert seine Infrastruktur. Maßnahmen wie Heizungs- und Beleuchtungssysteme, Abwärmenutzung, wärmeeffiziente Hallentore und intelligente Gebäudeautomation sind zum Teil bereits umgesetzt. Am Hauptsitz in Dortmund etwa reduziert moderne LED-Technik mit Sensorsteuerung den Stromverbrauch. Parallel erfolgt die Umstellung des Fuhrparks auf elektrische Modelle. Zudem ersetzt KHS fossile Brennstoffe durch erneuerbare Energiequellen: Für die Standorte Dortmund und Worms plant der Maschinenbauer sogar eigene Wärmenetzwerke, um vollständig auf Gas und Öl zu verzichten. Darüber hinaus tragen Photovoltaikanlagen an verschiedenen deutschen Standorten zur Reduktion des Energie- und CO2-Verbrauchs bei. An internationalen Standorten sind zudem weitere PV-Anlagen in Planung.

Neben der eigenen CO2-Reduktion unterstützt KHS auch seine Kunden dabei, Emissionen zu senken. Ein gutes Beispiel ist die neue Generation der InnoPET Blomax-Streckblasmaschine. Sie reduziert durch optimierte Doppelgassen-Heizsysteme den Energieverbrauch um bis zu 40 Prozent im Vergleich zu leistungsgleichen Singlegassen-Streckblasmaschinen. Die Innopas SX-Pasteurisierungsanlagen senken den Wasserverbrauch erheblich, indem sie optimierte Wärmerückgewinnungssysteme nutzen. Zudem soll der Bottles & Shapes-Service besonders leichte PET-Flaschen mit geringerem Materialeinsatz ermöglichen.

Über die kurzfristigen Ziele hinaus verpflichtet sich KHS zusammen mit der Salzgitter AG dazu, Netto-Null-Emissionen bis spätestens 2050 zu erreichen, für Scope 1 und 2 sogar schon 2045.