Klimawirkung von Lackieranlagen berechnen

right° und Dürr arbeiten gemeinsam an der Berechnung der Klimawirkung von Lackieranlagen. Das Ergebnis – ausgedrückt in Grad Celsius – können Automobilhersteller zukünftig als Entscheidungsgrundlage bei Investitionen in Lackiertechnologien nutzen.
Bild: Škoda / Dürr Systems AG

Das Climate-Tech-Unternehmen Right based on Science und der Maschinen- und Anlagenbauer Dürr arbeiten gemeinsam an der Berechnung der Klimawirkung von Lackieranlagen für die Automobilindustrie. Ziel ist es, den Klimaeffekt des Lackierens als Grad-Celsius-Zahl auszudrücken. Zudem soll der Klimaeinfluss verschiedener Lackierkonzepte bewertet werden, um Vergleiche zu ermöglichen. Das Ergebnis können Automobilhersteller zukünftig als Entscheidungsgrundlage bei Investitionen in Lackiertechnologien nutzen. Eine erste Machbarkeitsstudie lieferte positive Ergebnisse, sodass die Zusammenarbeit nun vertieft wird.

Das X-Degree Compatibility (XDC)-Modell von Right berechnet die Klimawirkung einer wirtschaftlichen Einheit, z.B. eines Unternehmens oder einer Fabrik. Das Ergebnis wird wissenschaftsbasiert und gleichzeitig einfach verständlich in Grad Celsius ausgedrückt.

Nachdem in einem Vorprojekt der Berechnungsansatz entwickelt wurde, soll dieser nun in der Praxis angewandt werden. Dazu entwickelt Right den Prototyp einer Software, mit der Dürr die Berechnungen seinen Kunden anschaulich und transparent zur Verfügung stellen kann. Außerdem werden derzeit die Gradzahlen für unterschiedliche Lackierkonzepte berechnet.

Die Ergebnisse des Projekts werden im vierten Quartal 2024 erwartet.