
Im Mai fand in Berlin der WAAMathon #2, eine Fachtagung zum Wire Arc Additive Manufacturing (WAAM), organisiert von der Berlin.Industrial.Group, statt. Fachleute aus Industrie und Forschung diskutierten an einem Tag die jüngsten technologischen Entwicklungen, industrielle Anwendungen und Forschungsergebnisse rund um diese zukunftsweisende Methode des metallischen 3D-Drucks.
Das Konferenzprogramm spannte den Bogen von neuen Anwendungsfeldern für Ersatzteile und Serienfertigung – z.B. im Bahn- und Turbinenbau – bis zu Speziallösungen wie Unterwasser-Habitaten. Präsentationen widmeten sich zudem Fortschritten bei Prozesskontrolle, Automatisierung und KI-gestützter Fertigung. Beiträge aus der Forschung zeigten aktuelle Arbeiten etwa zur Metallurgie, zu neuen Materialien sowie zu Zertifizierungsstandards für WAAM-Bauteile.
Einen weiteren Fokus bildete die Diskussion praxistauglicher Maschinendesigns und Prozessstabilität. Exemplarisch wurden Hybridmaschinen und neue Verschleißteile vorgestellt, die konkret auf Anforderungen der Serienfertigung eingehen.
Laut dem auf der Tagung präsentierten Marktbericht von Ampower erwarten Analysten bis 2029 ein jährliches Wachstum des WAAM-Marktes im zweistelligen Prozentbereich. Die Veranstaltung bot somit eine wichtige Plattform für Wissensaustausch und Netzwerkbildung innerhalb eines dynamisch wachsenden Technologiefelds.
Der nächste WAAMathon ist für den 11. Juni 2026 in Berlin geplant.

















