Engagement-Programm als Schlüssel für eine bessere Zukunft

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Bild: AXA Climate School

Die Bewegung hin zur Klimaneutralität verspricht nicht nur eine umweltbewusstere Zukunft, sondern eröffnet auch neue berufliche Perspektiven, die innovative und nachhaltige Kompetenzen erfordern. Kein Wunder, dass laut LinkedIn Global Green Report weltweit jährlich die Zahl an Stellenausschreibungen für nachhaltige Berufe um 15 Prozent wächst. Diese Prognose unterstreicht die zunehmende Relevanz grüner Jobs in der europäischen Wirtschaft, die bereits 2019 4,5 Millionen solcher Stellen zählte.

Nachhaltigkeit ist inzwischen ein zentraler Faktor in der Unternehmensstrategie und -kultur. Die Herausforderung besteht darin, nachhaltige Praktiken nicht nur als Reaktion auf gesellschaftliche Verantwortung oder gesetzliche Anforderungen, wie die CSRD-Berichtspflicht und das Lieferkettenschutzgesetz, zu integrieren. Sie sollten viel mehr als Chance zur Neugestaltung ihrer Geschäftsmodelle und Betriebsabläufe gesehen werden. Dieser Wandel ist nicht nur für Großkonzerne relevant, sondern spielt auch eine entscheidende Rolle für kleine und mittelständische Unternehmen.

Die Rolle der Mitarbeitenden

Ein wesentlicher Treiber dieser Transformation sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Laut einer Umfrage von Statista sind diese mit 43 Prozent einer der Hauptkatalysatoren für Nachhaltigkeitsinitiativen. Diese Sichtweise wird durch eine Umfrage von StepStone bestärkt, in der 75 Prozent der deutschen Arbeitnehmer die Nachhaltigkeit ihres Arbeitgebers als wichtig erachten. Die Einbeziehung der Mitarbeitenden in den Transformationsprozess fördert nicht nur deren Loyalität, sondern trägt auch wesentlich zur Integration nachhaltiger Betriebsabläufe bei.

Henkel, ein Unternehmen mit langer Tradition nachhaltigen Wirtschaftens, hat diese Notwendigkeit erkannt und bietet seinen über 50.000 Mitarbeitenden umfassende Schulungsmöglichkeiten im Bereich Nachhaltigkeit an. So fördert das Programm Sustainability at Heart, das auf dem Nachhaltigkeitsbotschafter-Programm aufbaut, das Wissen sowie das Bewusstsein für Nachhaltigkeit im gesamten Unternehmen.

Auch KMUs können von ähnlichen Programmen profitieren, indem sie ihre Mitarbeitenden aktiv in den Transformationsprozess einbeziehen. Dafür sind anpassbare Lernplattformen und Schulungsmaterialien, die auf die spezifischen Bedürfnisse und Größen der Unternehmen zugeschnitten sind, unerlässlich. Wichtig ist, individuell auf die Mitarbeitenden einzugehen und sie an ihrem aktuellen Wissensstand abzuholen. Dazu gehören maßgeschneiderte Lerninhalte auf die spezifischen Arbeitsbereiche oder die Bereitstellung entsprechender Lehrmaterialien, die komplexe Themen wie die Klimakrise verständlich machen.

Nachhaltigkeit im Arbeitsalltag

Die Integration der Schulungen in den Arbeitsalltag ist ein weiterer wichtiger Aspekt. Durch kurze Videos oder interaktive Übungen können Mitarbeitende das Gelernte unmittelbar in die Praxis umsetzen. Die Zusammenarbeit mit externen Partnern wie der AXA Climate School erweitert das Spektrum an Lerninhalten und passt sie an die spezifischen Bedürfnisse des Unternehmens an.

Die Einbeziehung der Mitarbeitenden in die nachhaltige Transformation ist für den langfristigen Erfolg unerlässlich. Digitale Lernerfahrungen ermöglichen es, viele Mitarbeitende zu erreichen und Nachhaltigkeit im Unternehmen zu verankern. Henkel zeigt eindrucksvoll, wie eine für alle Menschen im Unternehmen zugängliche Lernplattform dazu beitragen kann, Nachhaltigkeitsmaßnahmen im gesamten Unternehmen zu entwickeln. Mehr als 50.000 Mitarbeitende wurden seit 2012 an den weltweiten Standorten des Unternehmens ausgebildet, haben das Angebot wahrgenommen und sich untereinander zu verschiedenen Nachhaltigkeitsthemen ausgetauscht. Henkel demonstriert mit Sustainability at Heart, wie Unternehmen Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt ihrer Strategie stellen und dadurch einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft sowie die Umwelt haben können. Dieses Engagement für nachhaltige Praktiken dient als Vorbild für andere Unternehmen, die eine ähnliche Transformation anstreben.

Nachhaltigkeit als Wettbewerbsvorteil

Die Einhaltung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen ist zum einen gesetzliche Pflicht, zum anderen aber auch ein Mittel, Mitarbeitende langfristig an sich zu binden. Gemäß der aktuellen CSRD-Berichtspflicht gelten seit dem 1. Januar 2024 die Berichtsanforderungen für alle KMUs und Konzerne ab 250 Mitarbeitende. Personal, das besonders gut in Nachhaltigkeitsthemen geschult ist, kann ohne großen Mehraufwand dafür sorgen, dass die Nachhaltigkeitsanforderungen eingehalten werden.

Mit Schulungen in den Themen Klima & Nachhaltigkeit können Unternehmen außerdem das sogenannte Conscious Quitting verhindern – ein Phänomen, bei dem Mitarbeitende ein Unternehmen verlassen, wenn ihre eigenen Werte nicht mehr mit der gelebten Praxis ihres Arbeitgebers übereinstimmen. Eine vorbeugende Maßnahme hierfür, wie die gezielte Weiterbildungen, mindert die Wahrscheinlichkeit des Phänomens.

Für Job-Bewerber kann ein Bildungsangebot zudem noch ein wichtiges Entscheidungskriterium sein. Somit können sich Unternehmen im Markt nachhaltig positionieren und sich von der Konkurrenz abheben.